Unsterblich geliebt

    Unsterblich geliebt - Beethoven und die Frauen

    Rezitation: Chris Pichler
    Musik: TrioVanBeethoven
     

    Dieser besondere Beethoven - Abend zeigt nicht nur die musikalische Meisterleistung des Komponisten, sondern auch den leidenschaftlichen Mann und unglücklich Liebenden dahinter. Man wechselte Briefe, aber nicht den Ring. Eine feste Beziehung oder gar Ehe blieb Beethoven verwehrt. Dennoch durfte er den Frauen das schenken, was sie anzunehmen bereit waren: seine Musik.
    Angefangen von Eleonore von Breuning über Therese Malfatti, Juliette Guicciardi, Antonie Brentano, Josephine Brunswick und Marie Gräfin von Erdödy bis hin zur geheimnisumwitterten „unsterblichen Geliebten“, der Beethoven in einem dreiteiligen Brief sein Innerstes offenbart - vielen widmete er bedeutende Werke. Diese verweben sich mit den Brief - Passagen zu einer sehr persönlichen Hommage an den Meister.
     

    Ludwig van Beethoven (1770-1827)
    Klaviertrio in Es-Dur, op. 70/2
    gewidmet Gräfin Marie von Erdödy
    1. Satz: Poco sostenuto - Allegro ma non troppo

    Brief an Eleonore von Breuning, 1792/93

    Sonate für Klavier in Fis-Dur, op. 78
    gewidmet Therese von Brunswick
    1. Satz: Adagio cantabile - Allegro ma non troppo

    Briefe an Josephine Brunswick, 1805 -1809

    Sonate für Klavier in cis-Moll, op. 27/2, „Mondschein-Sonate“
    gewidmet Julie Guicciardi
    3. Satz: Presto agitato

    Brief an Marie Bigot, 1807

    Sonate für Klavier in E-Dur, op. 14/1
    gewidmet Baronin Josefa von Braun
    2. Satz: Allegretto

    Brief an Therese Malfatti, 1810

    Bagatelle in a-Moll, WoO59 („Für Elise“)

    Briefe an Gräfin Marie von Erdödy, 1810-1819

    Klaviertrio in Es-Dur, op. 70/2
    gewidmet Gräfin Marie von Erdödy
    3. Satz: Allegretto ma non troppo

    Brief an Bettine Brentano, 1811
    Brief an Amalie Sebald, 1812

    Klaviertriosatz WoO39, Allegretto
    gewidmet Antonie Brentano

    Brief an Emilie M, 1812 
    Brief an Antonie Brentano, 1815

    Sonate für Klavier in E-Dur, op. 109
    gewidmet Maximiliane Brentano
    1.Satz: Vivace ma non troppo

    Brief an Nanette Streicher, 1817

    Klaviertrio in Es-Dur, op. 70/2
    gewidmet Gräfin Marie von Erdödy
    2. Satz: Allegretto

    Brief an Therese Jonas, 1826

    Klaviertrio in Es-Dur, op. 70/2
    gewidmet Gräfin Marie von Erdödy
    4. Satz: Finale - Allegro

      

    Chris Pichler 

    ist Schauspielerin, Sängerin, Sprecherin, Regisseurin und Autorin. Mehrfach mit Preisen ausgezeichnet, verfügt sie über ein vielfältiges Charakterrollenrepertoire, von der Klassik bis zur Moderne.

    Sie spielt an renommierten deutschsprachigen Bühnen und Festivals: 
    Berliner Ensemble, Hans Otto Theater Potsdam, Schlossparktheater Berlin, Schauspielhaus Hamburg, Altonale Hamburg, Ruhrfestspiele Recklinghausen, Schauspiel Dortmund, Schauspiel Frankfurt, Staatstheater Kassel, Hessisches Staatstheater Wiesbaden, Meininger Staatstheater, Deutsches Nationaltheater Weimar, Kunstfest Weimar, Theater in der Josefstadt Wien, Volkstheater Wien, Musikverein Wien, Konzerthaus Wien, Festspiele Reichenau, Salzkammergut Festwochen Gmunden, Styriarte, Internationale Maifestspiele, Waen Hean Festival, u.v.a. 

    Von Publikum und Kritik europaweit gefeiert sind ihre ausdrucks-starken Soloprogramme, in deren Mittelpunkt Frauen der Zeit-geschichte stehen: Jackie Kennedy, Marie Antoinette, Cosima Wagner, sowie auch literarische Vorlagen, etwa Chrysothemis und Molly Bloom (aus: Ulysses von James Joyce). Allen voran Romy Schneider – Zwei Gesichter einer Frau, ein Soloabend, mit dem sie seit einem Jahrzehnt erfolgreich an Theatern und bei Festivals im In- und Ausland gastiert. Sie wurde damit 2009 zur „Schauspielerin des Jahres“ von ORF Ö1 ausgezeichnet. Mit ihren Soloabenden Ich – Marilyn und Sisi – Kaiserin der Herzen erntet sie auf renommierten Bühnen höchste Anerkennung.

    Den Zusehern ist sie aus aus zahlreichen Kino- und Fernseh-produktionen bekannt (TV: Soko Donau, Soko Kitzbühel, Schnell ermittelt, Salzbaron, Kommissar Rex, Der Elefant, Herzdamen, Winzerkönig; Kino: Gebürtig, Blindflug). Die Zuhörer kennen ihre markante Stimme aus vielen Produktionen deutschsprachiger Rundfunksender sowie aus zahlreichen preisgekrönten Hörbüchern und Hörspielen. Sie tritt in Live-Hörspielen, wie in der Trilogie Hollywood On Air (Konzerthaus Wien, Bar jeder Vernunft) oder Gaslight (Hessisches Staatstheater Wiesbaden) auf.     

    Ihre erste Regie – der Barockoper La Giuditta von Alessandro Scarlatti – erzielte am Hessischen Staatstheater Wiesbaden 2017 großen Erfolg.
    Sie schreibt Libretti (Die Computermaus, Gestiefelter Kater, Lillipizz -der kleine Lipizzaner, Auftragswerk Musikverein Wien, U.A. 2020), gestaltet Musikproduktionen, Konzerte (Mozart, Haydn, Chopin, Beethovens Haushälterin u.v.a.), Kinderkonzerte u. a. in der Staatsoper Berlin, bei Jeunesse, Musikverein Wien und realisiert darin zum Teil auch die Geräusche. 

    Ihre Lesungen sind inszenierte Theaterabende, deren Fassungen sie selbst erstellt.

    Chris Pichler verfügt über ein umfangreiches Liedrepertoire, vom Wiener Lied bis zur Dreigroschenoper, über Marilyn Monroe-Songs bis hin zu Liedern der 20er Jahre (Noch ein Champagner und ich lieg unterm Gastgeber).

    Darüber hinaus ist sie seit 2014 mit einem Lehrauftrag „Schauspiel für Opernsänger“ an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst Wien (mdw) tätig.

    www.chrispichler.com